Exkurs: Edelsteingeschichte

Schon zur Steinzeit trugen Menschen Schmuckketten aus Elfenbein oder Muscheln

.... wie archäologische Funde zeigen. Und schon in der Antike wurden nicht nur Gold und Silber, sondern die ersten Edelsteine verarbeitet. Es ist bekannt, dass sich schon damals Edelsteine wie Diamant, Smaragd, Rubin und Saphir sehr großer Beliebtheit erfreuten. Einen Schliff erhielten die Steine erst im Altertum und Mittelalter. Weil jedoch die handwerklichen Techniken zum Teil noch fehlten, nur zu runden Formen. Der Facettenschliff  findet erst seit der frühen Neuzeit Anwendung und wurde immer weiter verbessert, damit sich das Licht optimal breche und der Stein so in seiner unermesslichen Schönheit erstrahlen kann. Durch den Fortschritt in Handel und Wissenschaften nahm das Interesse im 15. und 16. Jahrhundert in Europa zu.

Es waren überwiegend die Königshäuser und Adeligen im Besitz dieser wertvollen Steine,

welche man an Ihren Reliquien und/oder in Ihren Schatztruhen fand. Auch damals schon, waren nicht nur Gold, sondern auch Edelsteine eine beliebte Wertanlage für die Privilegierten.

Mit Beginn der Neuzeit wurde der Schmuck auch der breiten Masse nicht länger vorenthalten. So richtig erschwinglich wurden Schmuckstücke aber erst mit der Massenproduktion.

 

Heutzutage ist es möglich Schmuck, besetzt mit Edelsteinen für ein paar hundert Euro zu kaufen, wobei auf der anderen Seite für gute Qualitäten einzelner Steine unglaubliche Preise

erzielt werden. So zum Beispiel für den Pink Star: Dieser Diamant, von 59.60 Karat, wechselte 2013 durch eine Auktion bei Sotheby`s für 83 Millionen USD den Besitzer. Da der Käufer später jedoch nicht zahlen konnte, nahm das Auktionshaus den Stein zurück. Wie Sotheby`s mittteilte, ersteigerte die Hongkonger Juwelierkette Chow Tai Fook den rosafarbenen Stein im April 2017 für 71,2 Millionen Dollar. Dies ist der höchste Preis, der für einen Diamanten jemals erzielt wurde.

 

 

Oppenheimer Bulle

Bislang hielt der „Oppenheimer Bulle“, ein blauer Diamant, den Rekord für den teuersten geschliffenen Diamanten. Der Stein war bei einer Auktion von Christie`s für 57,5 Millionen Dollar versteigert worden.

Pink Star

Pink Star - 60,7 Millionen Euro Diese Schönheit in hellrosa, die Farbe war früher auch als Steinmetz rosa bekannt, ist der größte rosa Diamant, der vom GIA jemals die beste Klassifizierung von „Vivid Pink“ erhielt. Der Diamant mit 59,60 Karat wurde vom Diamantschneider Isaac Wolf im Jahr 2014 gekauft. Leider stellte es sich heraus, dass er nicht in der Lage war, diesen Preis auch zu bezahlen. Derzeit wird sein Wert auf sagenhafte 60,7 Millionen Euro geschätzt.

Blue Moon of Josephine

Der „Blue Moon of Josephin“, ein 12,03 ct schwerer blauer Diamant, erzielte mit 4,03 Millionen Dollar pro Karat den bis dato höchsten „pro Karat Preis“. Joseph Lau ein Geschäftsmann aus Hongkong hatte den Stein im November 2015 bei einer Auktion für 48,5 Millionen Dollar ersteigert.

Zertifikate sind unerlässlich!

.... Für den Verkauf von Edelsteinen und Ihre Identifikation, sind seit dem letzten Jahrhundert Zertifikate essentiell und nicht mehr wegzudenken. Bei großen Auktionshäusern wird kein Stein oder Schmuckstück ohne Gutachten versteigert und auch bei Juwelieren werden ab einem gewissen Verkaufswert Expertisen mit ausgehändigt. Renommierte Begutachtungsstellen mit hochqualifizierten Gemmologen  machen heutzutage den Markt für den Verbraucher transparent. Da es davor solche Institutionen und die nötigen technischen Gerätschaften nicht gab, kam es hin und wieder zu Verwechslungen.

Ein Beispiel ist die englische Staatskrone „Imperial State Crown“, die neben dem zweit-größten geschliffenen Diamanten einen roten Spinell trägt. Der sogenannte „Black Prince`s Ruby“ wurde fälschlicher Weise für einen Rubin gehalten und konnte durch eine gemmologische Analyse als Spinell identifiziert werden.

 

 

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