Fancy diamonds

Fancy Diamonds

Der Name Fancy Diamonds (englisch fancy im Kontext „ausgefallen, farbig, bunt“), auch kurz Fancys genannt, bezeichnet farbige Diamanten. Zwar sind die meisten Diamanten farbig, viele sind jedoch unattraktiv; so kann die Eigenfarbe des Diamanten von allen Tönungen im Bereich Grau, Gelb, Grün, Braun dominiert werden; gelegentlich wechselt sie auch innerhalb eines Steines. Reine intensive Farben sind selten und wertvoll; entsprechend werden bessere Preise dafür bezahlt, die zum Teil beträchtlich über dem Standard für farblose Diamanten liegen können. So werden pinkfarbene Diamanten um den Faktor 50 höher bewertet als weiße. Statistisch gesehen ist bei 100.000 Diamanten durchschnittlich nur ein „Fancy“-Diamant dabei. Gelb- und Brauntöne, die mehr als 80 Prozent aller farbigen Diamanten ausmachen, sind im engeren Sinne keine Fancys. Kanariengelb oder Cognacgoldbraun sind hingegen Fancy-Farben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hope Diamond - 250 Millionen Euro

Dieser mystische Stein wiegt 45,52 Karat und erstrahlt, mit dem bloßen Auge sichtbar, in einem wunderschönen Blau. Schaut man ihn sich unter UV-Licht an, erscheint er in einem Phosphor-rot. Die Legende besagt, dass derjenige, der ihn besitzt, verflucht sei. Dieser Stein wäre von einer hindustanischen Statue gestohlen worden und aus Rache von einem Priester verflucht worden. Man kann ihn heute, auf sichere Weise, im Smithsonian Museum in Washington DC bewundern.

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Graff Vivid Pink – 38,7 Millionen Euro

Ein rechteckiger 24,78 Karat schwerer Diamant, welcher vom Gemological Institute of America (GIA) als „Fancy vivid Pink“, der Topklassifizierung für den Reinheitsgrad, eingestuft wurde. Laurence Graff, der König des Schicks, kaufte diesen Diamanten für 38,7 Millionen Euro und ließ davon ein Ring anfertigen.

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The Orange - 32 Millionen Euro

Dieser 14,82 Karat schwere hell-orangene Diamant brach den Weltrekord, als er im Jahr 2013 für 32 Millionen Euro verkauft wurde. Im Allgemeinen sind rosa und blaue Diamanten am gefragtesten, aber dieses schöne und seltene Juwel überraschte die Welt mit seiner orangefarbenen Schönheit und Größe.

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Fancy Colours

Ein Diamant kann durch radioaktive Bestrahlung seine Farbe verändern. Nach einer künstlichen Bestrahlung folgt oft eine Temperaturbehandlung, die die Farbe ebenfalls beeinflusst. Bei künstlich bestrahlten Diamanten muss die Farbbehandlung im Zertifikat angegeben werden, da sie deutlich geringwertiger sind.

Die Farbbezeichnungen werden zu Verkaufszwecken gewählt: Goldorange, Lemon, Schoko, Noir/Black, Electric-Blue. Die erste große Fancy-Quelle wurde 1867 in Südafrika gefunden. Seit den 1980ern ist die Argyle Mine in Australien die wichtigste Fundstätte für pinkfarbene bis rote Fancy-Diamanten.

Man unterscheidet sieben Fancy-Farben, neben denen noch viele weitere Zwischenfarben wie zum Beispiel Gold, Grau oder Gelbgrün existieren. Für die Färbung ist je ein anderer Stoff verantwortlich:

  • gelbe / braune Diamanten entstehen in Verbindung mit Stickstoff (N)
  • blaue Diamanten enthalten Bor (B)
  • farblose / weisse Diamanten bilden sich wenn kein oder extrem wenig Stickstoff vorhanden ist
  • grüne Diamanten werden durch Bestrahlung erzeugt
  • rote, pinke, purpurne oder violette Diamanten entstehen wenn das Kristallgitter Deformationen erfährt
  • schwarze Diamanten verdanken ihre Farbe dunklen Graphiteinschlüssen, Sulfiden oder auch einer Deformation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Black Diamonds

Schwarze Diamanten sind in den 1990er-Jahren als Modeschmuck beliebt geworden. Neben dem seltenen, natürlich vorkommenden Carbonado, der wahrscheinlich durch Meteoriten auf die Erde gekommen ist und härter ist als Diamant, gibt es natürliche, schwarze Diamanten. Der bekannteste ist der 67,5 Karat schwere Schwarze Orlov. Heute werden schwarze Diamanten häufig aus (minderwertigen) hellen Exemplaren durch intensive Neutronenbestrahlung erzeugt und als Schmucksteine angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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